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VORSCHAU
Hauser & Wirth
Gallery Book Shop
Der Bookshop im Erdgeschoss unserer Galerie im Löwenbräukunst lädt Besucher:innen dazu ein, die neuesten Titel von Hauser & Wirth Publishers, unser umfangreiches Verlagsarchiv sowie weitere Publikationen zu unseren Künstler:innen zu entdecken. Ergänzt wird das Angebot durch Editionen und Ausgaben von ‘Ursula’, unserem Magazin für zeitgenössische Kultur.
Der Bookshop ist während der regulären Öffnungszeiten, Di – Fr, 11 – 18 Uhr, sowie Sa 11 – 17 Uhr, geöffnet.
Hauser & Wirth
Catherine Goodman
The Colour of a Quiet Mind…
Während mehr als vier Jahrzehnten hat Catherine Goodman CBE eine einzigartige visuelle Sprache entwickelt, um ihren persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen mit kraftvollen Bildern Ausdruck zu verleihen. Ihre neuesten, höchst expressiven Gemälde sind ab dem 24. September zu sehen. Goodman hat für diese immersiven abstrakten Werke stark pigmentierte Ölfarben und Ölkreiden sowie unterschiedliche Techniken – Pinsel, Drip Painting und Waschen – gewählt. Die zentrale Frage, der sie in ihren jüngsten Arbeiten nachspürt, zielt auf ein Paradox: Wie kann Malerei gleichzeitig Ruhe und Unruhe, Stille und Erschütterung, vermitteln? Ihre Bilder, entstanden in einer durch Krieg und politische Instabilität geprägten Zeit, in der Goodman zudem tiefgreifende persönliche Verluste und Krankheit erlebt hat, widerspiegeln die Suche der Künstlerin nach bleibenden, ausdrucksstarken Bildern, welche die Fragilität der Welt nicht leugnen, aber dennoch offen sind für Freude, Freundlichkeit und Erneuerung.
Der Bookshop im Erdgeschoss ist zu regulären Öffnungszeiten geöffnet.
Hauser & Wirth
George Segal
Man Installing Pepsi Sign
Ab 24. September ist George Segals ikonisches Werk ‘Man Installing Pepsi Sign’ (1973) im Erdgeschoss des Löwenbräu zu sehen. Parallel dazu präsentieren wir Catherine Goodmans Ausstellung ‘The Colour of a Quiet Mind’ im 2. Obergeschoss.
Besuchen Sie auch den Gallery Bookshop im Erdgeschoss und entdecken Sie aktuelle Publikationen unserer Künstlerinnen und Künstler sowie eine von unserem Team sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Belletristik und Zeitschriften. Der Bookshop ist zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.
Edition VFO
«Storylines» Jeanne Jacob, Yoan Mudry, Valentin Rilliet, Romane de Watteville
Die Ausstellung «Storylines» versammelt neue Editionen von Valentin Rilliet, Yoan Mudry,Romane de Watteville und Jeanne Jacob, in denen einzelne Bilder zu Ausgangspunkten offener Erzählungen werden. Der Titel lässt sich doppelt lesen: als Hinweis auf Handlungsfäden, die sich kreuzen, abbrechen oder wieder aufgenommen werden, und auf die gezeichnete und gedruckte Linie, aus der die Bilder hervorgehen. Die malerisch angelegten Arbeiten wurden in Lithografie, Monotypie und Siebdruck realisiert.
Die vier Künstler:innen greifen auf Mythen, kunsthistorische Motive, Film, Comics, Werbung, soziale Medien und persönliche Beobachtungen zurück. Figuren erscheinen mitten in einer Bewegung, Blicke treffen aufeinander, Körper berühren sich, Tier- und Fabelwesen blicken uns entgegen. Was den Szenen vorausging und was ihnen folgen könnte, bleibt ausserhalb des Bildes. Die Werke geben Hinweise, legen jedoch keine eindeutige Handlung fest. Ihre Geschichten entstehen dort, wo sich das Dargestellte mit den Erinnerungen, Erwartungen und Vorstellungen der Betrachtenden verbindet.
Ausstellungsdauer: 26. September 2026 bis 16. Januar 2027
Abbildung: Ausstellungsansicht «Storylines»; Fotografie: Bernhard Strauss
Kunsthalle Zürich
Ayo Akingbade
Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. September 2026, 18–21 Uhr
Löwenbräu Season Opening: Freitag, 25. September 2026, 18–23 Uhr
Mit Crossing präsentiert die Kunsthalle Zürich die erste institutionelle Einzelausstellung der in London lebenden Filmemacherin und Künstlerin Ayo Akingbade (geb. 1994, London) ausserhalb Grossbritanniens. Die Ausstellung vereint zwei Neuproduktionen, die in der Kunsthalle Zürich Premiere feiern, mit früheren Arbeiten der Künstlerin und zeichnet dabei Akingbades kontinuierliche Auseinandersetzung mit Urbanismus und Architektur sowie mit den sozialen und politischen Kräften, die diese prägen, nach.
In den vergangenen zehn Jahren hat Akingbade rund zwanzig Kurzfilme realisiert, die sich zwischen experimentellem Dokumentarfilm, Fiktion und persönlichem Essayfilm bewegen und sowohl im Rahmen von Ausstellungen als auch im Kino-Kontext präsentiert werden. Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen meist bestimmte Architekturen und Orte – vom sozialen Wohnungsbau über Einkaufszentren und Fabriken bis hin zu anderen öffentlichen und privaten Räumen –, die die Künstlerin meist auf Zelluloid festhält. Akingbade interessiert sich dabei jedoch weniger für Architektur als gebaute Form als vielmehr dafür, wie Menschen diese Räume bewohnen, miteinander teilen oder sich durch sie bewegen – sowie schliesslich dafür, wie sich umfassendere gesellschaftliche und politische Veränderungen in der gebauten Umwelt manifestieren und den Alltag ihrer Bewohner:innen prägen.
Akingbade wurde 1994 in Hackney geboren, einem Stadtteil im Osten Londons, der in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifende urbane und gesellschaftliche Veränderungen erfahren hat. Fragen rund um Gentrifizierung, Wohnraum und die Verdrängung lokaler Gemeinschaften standen im Zentrum vieler ihrer frühen Arbeiten. In ihrer zwischen 2016 und 2018 entstandenen No News Today-Trilogie etwa setzte sie sich mit der Nutzung von Sozialwohnungen und den sich wandelnden Lebensbedingungen in London auseinander. Diese Themen kehren auch in Deadphant (2020) wieder, einem dreiminütigen Porträt des Einkaufszentrums Elephant & Castle in London. Auf Super-8-Film und kurz vor der Schliessung des Einkaufszentrums gedreht, zeigt die Arbeit sowohl einen Ort als auch die Gemeinschaften, die von der bevorstehenden städtebaulichen Transformation betroffen sind.
The Fist (2022), Akingbades erste Arbeit auf 35-mm-Film, richtet den Blick auf Nigeria, das Herkunftsland ihrer Familie. In der Guinness-Brauerei in Lagos gedreht dokumentiert der Film einen Arbeitstag innerhalb der Fabrik und begleitet die Arbeiter:innen und Maschinen bei der Ausführung ihrer repetitiven, präzise aufeinander abgestimmten Tätigkeiten. In jüngerer Zeit führte Akingbades Arbeit sie nach Mitteleuropa. In Nichtschwimmer (2026), während einer Residency im Westen Deutschlands nahe der belgischen und niederländischen Grenze entstanden, tritt die Künstlerin selbst vor die Kamera und übernimmt die Rolle der Protagonistin. In einem historischen Jugendstil-Schwimmbad, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts als öffentliche Schwimm- und Badeanstalt errichtet wurde – zu einer Zeit, als Fragen der öffentlichen Gesundheit, der Wohnverhältnisse und der Hygiene eng miteinander verbunden waren –, führt Akingbade einfache Schwimmübungen aus, die durch Rhythmus und Wiederholung zunehmend an choreografierte Bewegungen erinnern.
In Two Truths (2026), einer für die Ausstellung in Auftrag gegebenen neuen 35-mm-Arbeit, die in Zürich gedreht wurde, widmet sich Akingbade erneut dem Verhältnis von Körper, Bewegung und Architektur. Als Referenz dient Trisha Browns wegweisende Performance Man Walking Down the Side of a Building (1970). Browns einfache, zugleich radikale Idee, vertikal an der Fassade eines Gebäudes hinabzugehen, wird dabei in einen anderen Kontext überführt. Unterschiedliche Bewegungen, Wege und Blicke kreuzen sich – ganz im Sinne des Ausstellungstitels –, ohne sich zu einer einzigen Perspektive aufzulösen. Bewegung wird so nicht nur zu einem Mittel, einen Ort zu durchqueren, sondern auch zu einer Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven auf diesen Ort miteinander in Beziehung zu setzen.
Zusammengefasst verfolgen die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten die Idee der Bewegung durch verschiedene Städte, Architekturen und filmische Ansätze. Was sie verbindet, ist Akingbades wiederkehrende Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen dem Körper und dem Raum, den er durchquert – sowie mit den sozialen und politischen Bedingungen, die sich darin manifestieren.
Audioguide: Ayo Akingbade spricht über ihre Ausstellung (Englisch)
Kunsthalle Zürich
Caspar Heinemann
Ausstellungseröffnung: Freitag, 25. September 2026, 18–21 Uhr
Löwenbräu Season Opening: Freitag, 25. September 2026, 18–23 Uhr
In seinen Skulpturen, Installationen, Performances, Zeichnungen und Texten überführt der in Glasgow lebende Künstler Caspar Heinemann (geb. 1994 in London) Sprache, Erzählungen und historische Fragmente in materielle und räumliche Formen. Dabei verbindet er häufig queere und gegenkulturelle Geschichten mit Bezügen zu Kunst und Architektur, die abseits des Mainstreams entstanden sind, sowie zu spirituellen und literarischen Traditionen, in denen oftmals unerwartete Erzählungen und Figuren zum Vorschein kommen. Im Zentrum seiner Ausstellung in der Kunsthalle Zürich steht eine neue, raumgreifende Installation, die Heinemanns Interesse an handwerklichen Prozessen und Materialität aufgreift. Darin richtet Heinemann den Blick auf den Nachthimmel – ein wiederkehrendes Motiv in seinem Werk, anhand dessen er Fragen nach Kontinuität, Vorstellungskraft und sogenanntem «magischen Denken» untersucht.
ABRACADABRA (2026), eine eigens für die Ausstellung entwickelte Installation, umfasst einfache Holzpaletten und einen schweren, schalldämpfenden, handbestickten Vorhang, der den Raum der Kunsthalle Zürich in zwei Hälften teilt. Die Konstruktion erinnert an eine improvisierte Theaterbühne in einer Schule oder einem Gemeindesaal und besteht aus zwei identischen, Rücken an Rücken installierten Bühnen, die jeweils über eine Treppe verfügen. Tatsächlich gibt es jedoch weder eine Vorder- noch eine Rückseite und auch keinen für das Theater charakteristischen eigentlichen Backstage-Bereich. Die Trennung ist eine Illusion: Die Rückseite jeder Bühne dient zugleich als Vorderseite der jeweils anderen.
Wie die einfache Konstruktion aus Europaletten folgt auch der schwarze Vorhang einer bewusst handgemachten Ästhetik. Aus einer Vielzahl verschiedener Stoffe zusammengenäht und mit groben Stichen befestigten Sternen versehen, bleiben Fäden und Nähte sichtbar und verweisen damit auf Heinemanns Erfahrungen mit Punk-, DIY- und Hausbesetzerkulturen und deren Verwendung von leicht verfügbaren Materialien. Die Prozesse des Anfertigens, Reparierens und bewussten Einfügens von Patchwork-Elementen bleiben dabei gezielt uneindeutig. Der Nachthimmel dient hier als allegorisches Mittel, das die Kluft zwischen dem Ding und seiner Darstellung verkompliziert: Einige wenige Sterne auf schwarzem Grund genügen, um das Bild eines Nachthimmels zu erzeugen, während sich das, was sie darstellen sollen, letztlich jeglicher Abbildung entzieht. Als Motiv, das zugleich geografisch spezifisch und universell ist, wird der Nachthimmel so zu einer Projektionsfläche für Vorstellungen und Bedeutungen – und für den Versuch, etwas letztlich Unbegreifliches fassbar zu machen.
Im Dialog mit ABRACADABRA steht 2x Early Post War Black Forrest Cuckoo Clocks Hand Painted Shields Restoration (2026), eine ebenfalls eigens für die Ausstellung entstandene Arbeit. Zwei Holzuhren aus dem Schwarzwald wurden für die Ausstellung restauriert und wieder funktionsfähig gemacht. Ihr Ticken wird über Kontaktmikrofone und Lautsprecher verstärkt und erfüllt den Ausstellungsraum. Die Uhren erinnern an die Ästhetik von Volkskunst und traditionellem Handwerk, wurden jedoch zwischen 1947 und 1952 für den Export in Massenproduktion hergestellt – in einer Zeit, in der Produktionsverfahren aus der Vorkriegszeit vorübergehend wieder aufgenommen wurden. Heinemann interessiert sich dafür, wie die mit dem Nationalsozialismus verbundene „völkische“ Bildsprache auch nach Kriegsende eine breite Anziehungskraft bewahrte. Die Uhren stehen in Kontrast zur bewusst improvisierten Anmutung von ABRACADABRA, die auf nichtkommerziellen Techniken von Hobbyisten und Gegenkulturen zurückgreift. Heinemann interessiert sich dabei für das Verhältnis zwischen den gegensätzlichen Ästhetiken der beiden Arbeiten und den sozialen und ethischen Vorstellungen, die mit ihnen verbunden sind – und damit auch für die Rolle des Imaginären im Politischen.
Verschiebungen und Mehrdeutigkeiten spiegeln sich auch in Heinemanns Umgang mit Sprache wider, insbesondere in den Titeln seiner Arbeiten. ABRACADABRA ist ein Wort unklaren Ursprungs, das sowohl in rituellen Praktiken als auch bei illusionistischen Darbietungen verwendet wird, um eine Verwandlung von Materie herbeizuführen. Einer verbreiteten volksetymologischen Deutung zufolge leitet sich das Wort von einer aramäischen oder hebräischen Wendung ab, die «Ich erschaffe, indem ich spreche» bedeutet. Der Titel verweist damit auf die Vorstellung, durch Sprache – oder eine ausgesprochene Formel – Zugang zu einer anderen Wirklichkeit zu erlangen. Auch der Ausstellungstitel Tempting Fate spielt mit dieser Vorstellung und trägt eine doppelte Bedeutung: Zum einen bezeichnet er ein Schicksal, das verlockend ist («a tempting fate»), zum anderen verweist er auf die englische Redewendung «to tempt fate», also das Schicksal herauszufordern, es auf die Probe zu stellen oder es geradezu zu provozieren – sich etwas vorzustellen oder auszusprechen und dadurch zu riskieren, dass es tatsächlich zur Wirklichkeit wird. Mit anderen Worten: Man sollte vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht.
Tempting Fate ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers ausserhalb des Vereinigten Königreichs und wird von Fanny Hauser kuratiert. Die Ausstellung wird durch die Unterstützung der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung ermöglicht.
Audioguide: Caspar Heinemann spricht über seine Ausstellung (Englisch)
Luma Westbau
ENTERTAINMENT - Christodoulos Panayiotou
Luma Westbau präsentiert Entertainment, eine Ausstellung neu in Auftrag gegebener Arbeiten von Christodoulos Panayiotou. Sie knüpft an One Year, seine jüngste Ausstellung bei Luma Arles, an und setzt dessen Beschäftigung mit Zeit und Erinnerung fort.
Ausgehend von der Frage, wie wir unsere Zeit verbringen und erleben, richtet Panayiotou den Blick auf Freizeit, Rückzug und Unterhaltung – auf die kleinen Spektakel und Ablenkungen, mit denen wir unseren Alltag unterbrechen. Dabei geht es nicht nur um die Möglichkeit, dem Alltag zu entkommen: Unterhaltung wird zu einem Raum, in dem wir Wünsche und Vorstellungen vom Leben und von Gemeinschaft erleben und erproben. Entertainment fragt, was diese Momente der Zerstreuung über uns und die Gesellschaft, in der wir leben, verraten.
Kuratiert von Vassilis Oikonomopoulos, Artistic Director, Luma Arles.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Nicole L'Huillier Canción de Amor
Nach einer diskursiv geprägten ersten Jahreshälfte lädt die Einzelausstellung von Nicole L'Huillier zum Interagieren und Eintauchen ein: Ihre soundbasierten Installationen entfalten sich erst durch die Aktivierung und Beteiligung des Publikums. Wie kann Kunst Resonanz erzeugen? Wie können wir als Menschen etwas geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Die Ausstellung bietet einen Raum, in dem Klang und Körper miteinander verschmelzen und neue Formen des Miteinanders erlebbar werden. Mit seinen Ausstellungen sowie den diskursiven und partizipativen Formaten bringt das Museum Menschen und Kunst zusammen und öffnet lebendige Begegnungsräume. Gemeinsam mit dem Publikum lebt, reflektiert und schafft das Museum neue Modelle von Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Sammlungsdialog Sylvie Fleury & Shamiran Istifan She-Devils on Wheels Angels on Heels
Zwei Künstlerinnen aus der Schweiz treten in einen Dialog miteinander: Ausgangspunkt ist Sylvie Fleurys Werk She-Devils on Wheels – Headquarters (1997) aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst. Die Arbeit ist ein kraftvoller, emanzipatorischer Akt, in dem die Künstlerin den Ausschluss von Frauen aus bestimmten Lebensbereichen thematisiert. Mit der Gründung eines eigenen feministischen Automobilclubs setzt Fleury ein starkes Zeichen für Selbstermächtigung und Unabhängigkeit. Die Arbeit wird nach 20 Jahren zum ersten Mal wieder im Museum zu sehen sein.
In Resonanz dazu öffnet Shamiran Istifan den Raum für die Auseinandersetzung mit kulturellen Codes im Alltag, mit Erzählungen, die von Frauen von Generation zu Generation weitergegeben werden, aber auch mit Fragen zu Klasse und Zugehörigkeit – dies mit einer Reihe von Neuproduktionen. Es entsteht ein inspirierender Dialog zwischen zwei feministischen Stimmen – aus den 90er-Jahren und von heute.
Museum Haus Konstruktiv
THE BODY WITHIN ABSTRACTION
In der konstruktiv-konkreten Kunst wurde der menschliche Körper als Thema oder Element der Kunstproduktion weitestgehend ausgeblendet. Im Fokus stand die Autonomie der bildnerischen Mittel Linie, Farbe und Fläche – figürliche Darstellungen galten als illusionistisch und beliebig. Die Gruppenausstellung The Body Within Abstraction im Museum Haus Konstruktiv unterzieht diese gängige Lesart einer lustvoll-kritischen Hinterfragung: Acht international renommierte Künstler:innen zeigen, wie der Körper zugleich Masseinheit und thematische Grundlage minimalistisch reduzierter, nicht-figurativer Kunst sein kann.
Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West. Die Ausstellung vereint grosse Namen – und markiert zudem eine Premiere: Zum ersten Mal seit dem Umzug ins Löwenbräukunst-Areal bespielt das Museum Haus Konstruktiv alle neuen Ausstellungsräume – Ost- und Westtrakt – in einer gemeinsamen Präsentation. Mit dieser prominent besetzten Schau feiert das Museum sein 40-jähriges Jubiläum.
Museum Haus Konstruktiv
Neon Nights
An den Neon Nights verwandelt sich das Atelier im Haus Konstruktiv in ein fluoreszierendes Experimentierfeld. Inspiriert von der aktuellen Ausstellung können Besucherinnen und Besucher in entspannter Atmosphäre ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung besteht die Möglichkeit, frei zu malen, zu gestalten und mit leuchtenden Farben zu experimentieren. Die entspannte Atmosphäre macht Neon Nights zum perfekten Ort für einen kreativen Abend. Egal, ob zum ersten Mal oder bereits regelmässig kreativ gearbeitet wird – hier gibt es Raum zum Ausprobieren.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Youth Mental Health Day
Treffpunkt: Museumseingang
Interessierst du dich für Mental Health, Kunst und neue Perspektiven? Dann bist du am Internationalen Mental Health Day im Migros Museum für Gegenwartskunst richtig. Gemeinsam schaffen wir einen offenen Raum für Austausch, Kreativität und Begegnung.
Nach einem Slow-Art-Rundgang durch die interaktive Ausstellung Canción de Amorerforscht du, wie du deine Gefühle und Wahrnehmungen ausdrücken kannst. Mit Farbe, Papier oder Natur- und Alltagsmaterialien experimentierst du, bringst deine Ideen ein und gestaltest gemeinsam mit anderen.
Der co-kreative Workshop schafft einen Begegnungsraum für junge Menschen mit psychischen Herausforderungen, Freund*innen, Angehörige und Interessierte. Im Fokus stehen Mitgestaltung, kreative Ausdrucksformen, Community und die Stärkung deiner persönlichen Ressourcen.
Eine Kooperation zwischen Migros Museum für Gegenwartskunst, Living Museum Zürich und der Mentalliance.
Medizinischer Haftungsausschluss (Disclaimer): Der Art and Healing Workshop ist ein ressourcenorientierter Begegnungsraum und keine psychotherapeutische Behandlung. Bei einer akuten psychischen Krise oder bei Selbst- oder Fremdgefährdung wende dich bitte umgehend an das Pro Juventute Beratungsangebot 147, den Sanitätsnotruf 144 oder an eine psychiatrische Notfallstelle.
Mit Cynthia Gavranic, Leitung Vermittlung und Kunsttherapeutin i.A. Migros Museum für Gegenwartskunst, Marlise Vogel, Kunsttherapeutin ED, Vorständin Living Museum Zürich
- Angebot auf Deutsch und Englisch
- Für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren
- Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Beginn an kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
- Die Teilnehmer*innenanzahl beträgt max. 15 Personen
- Kostenlose Teilnahme
Museum Haus Konstruktiv
Öffentliche Führung
«The Body Within Abstraction»
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum entdeckt die vielfältige Ideenwelt der Künstler:innen, erhält Hintergrundinformationen und kann den Blick auf die moderne und zeitgenössische Kunst schulen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Museum Haus Konstruktiv
Öffentliche Führung
«The Body Within Abstraction»
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum entdeckt die vielfältige Ideenwelt der Künstler:innen, erhält Hintergrundinformationen und kann den Blick auf die moderne und zeitgenössische Kunst schulen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Museum & Dating mit noii
Treffpunkt: LOI Bistro, Foyer Löwenbräukunst, Limmatstrasse 270
Rundgang durch die Ausstellungen: 19 – 19.30 Uhr
Hello Single, am 15. Oktober öffnen wir unser Museum ganz besonders für dich! Im Rahmen des von noii organisierten Dating-Events wirst du zusammen mit Gleichgesinnten durch das Migros Museum für Gegenwartskunst geführt. Besonders auf die Ausstellung Canción de Amorim EG kannst du dich freuen. Denn die farbenfrohen Klang-Installationen von Nicole L'Huillier werden erst durch deine Aktivierung lebendig. Und ist der Ausstellungstitel nicht einfach ein super Omen für einen Dating-Event? In der Ausstellung im OG, She Devils on Wheels Angels on Heels geht es um Genderklischees zwischen Autowerkstatt und Beautysalon. Gerade in unserer Social Media Bubble ein hochaktuelles Thema.
Und weil man während einer 30-minütigen Rundgangs nicht endlos reden kann, lassen wir den Abend im LOI Bistro ausklingen, wo du zusammen mit allen Singles Gespräche über Kunst und die Welt halten kannst. Dating und Museumsbesuche? Passt in perfekter Harmonie zusammen!
Der Event wird gemeinsam von noii und Zusammen ins Museum organisiert und ist eine Kooperation mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst
- Rundgänge auf Deutsch und Englisch
- Anmeldung und Ticket: Hier
- Kosten CHF 35/45
Museum Haus Konstruktiv
Öffentliche Führung
«The Body Within Abstraction»
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum entdeckt die vielfältige Ideenwelt der Künstler:innen, erhält Hintergrundinformationen und kann den Blick auf die moderne und zeitgenössische Kunst schulen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Kunsthalle Zürich
Papierwebe-Workshop mit Ausstellungsrundgang
Papierwebe-Workshop mit Ausstellungsrundgang.
Egal ob mit der Familie, mit Freund:innen oder alleine – unsere «Nachmittage für alle» bieten die Möglichkeit, die Ausstellungen auf spielerische Weise zu entdecken. Verständlich für Neugierige ab vier Jahren stellen wir euch Ayo Akingbade und Caspar Heinemanns Kunstwerke und Arbeitsweisen vor. Gemeinsam tauschen wir Eindrücke aus und setzen diese im Studio gestalterisch um.
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Für alle ab 4 Jahren (Kinder bis und mit 16 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitung).
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Anmeldung an: fuelscher@kunsthallezurich.ch
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Kosten: CHF 16 pro erwachsene Person inklusive Eintritt, Kinder kostenlos
Migros Museum für Gegenwartskunst
Collection Insights: “She-Devils on Wheels – Headquaters” mit Kamilla Ødegård
Ort: In der Ausstellung
Wenn Installationen sich verändern können – Die Erhaltung von "She-Devils on Wheels"
Was sind die grössten Herausforderungen in der Erhaltung von installativen Kunstwerken? Im Gegensatz zu anderen Kunstformen können sich Installationen von Ausstellung zu Ausstellung verändern und sich dem Ausstellungsraum, einem kuratorischen Konzept oder dem Zeitgeist anpassen. Variabilität kann ein beabsichtigter Aspekt eines Kunstwerks sein, insbesondere bei Installationen, sie kann aber auch aus konservatorischen Massnahmen resultieren.
Welchen Einfluss haben Künstler:innen auf die Form, die ihre Werke bei einer Reinstallation in einer neuen Umgebung annehmen? Wie lassen sich Werke inmitten dieser Veränderungen bewahren? Welche Elemente eines Werks bleiben unverändert und welche lassen sich verändern?
Diesen Fragen werden wir anhand zweier Werke von Sylvie Fleury aus der Sammlung des Migros Museum nachgehen.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Europäischen Tag der Restaurierung statt. Weitere Veranstaltungen sind hier zu finden: www.tag-der-restaurierung.ch
- Sprache Deutsch
- Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
- Keine Anmeldung erforderlich
- Eintritt frei
Migros Museum für Gegenwartskunst
Art and Healing Workshop mit Living Museum Zürich
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich: Google Maps
Treffpunkt: Migros Museum für Gegenwartskunst: Vor dem Museumseingang im EG des Gebäudeinneren (beim Schild)
Die kollaborativ gestaltete Art and Healing-Workshopserie mit dem Living Museum Zürich findet seit 2023 regelmässig im Migros Museum für Gegenwartskunst oder im Living Museum Zürich statt. Die Workshops schaffen einen Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung oder Mental Health Thematiken.
In dieser offenen, co-kreativen Umgebung beschäftigen wir uns im Herbst mit dem Thema «Resonanz und Resilienz». Inspiriert werden wir von der Ausstellung Canción de Amorder Künstlerin Nicole L'Huillier im Migros Museum. Ihre Sound-Installationen entfalten sich erst durch die Aktivierung des Publikums. So entsteht ein Raum, in dem Klang und Körper miteinander in Resonanz treten und neue Formen des Miteinanders erfahrbar werden. Im Atelier arbeiten wir mit Farbe, Papier Textilien oder Natur- und Alltagsmaterialien. Die Workshops fördern Begegnung, Solidarität, künstlerische Auseinandersetzung in der Gruppe und die Stärkung persönlicher Ressourcen.
Zum Abschluss der Workshopserie werden die entstandenen Arbeiten im Rahmen einer Vernissage im Living Museum Zürich öffentlich präsentiert.
Medizinischer Haftungsausschluss (Disclaimer): Die Art and Healing Workshops sind ein ressourcenorientierter Begegnungsraum und keine psychotherapeutische Behandlung. Bei einer akuten psychischen Krise oder bei Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte umgehend an den Sanitätsnotruf 144 oder an eine psychiatrische Notfallstelle.
Mit Cynthia Gavranic, Leitung Vermittlung und Kunsttherapeutin i.A. Migros Museum für Gegenwartskunst, Marlise Vogel, Kunsttherapeutin ED, Vorständin Living Museum Zürich und Tanya Weiss, Kunsttherapeutin Living Museum
Auf Deutsch und Englisch
Für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren
Die Daten können als Serie oder einzeln gebucht werden
Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Beginn an kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
Die Teilnehmer*innenanzahl beträgt max. 15 Personen
Kostenlose Teilnahme
Folgedaten und –orte:
Workshop: 16. November (Living Museum Zürich)
Workshop: 14. Dezember (Migros Museum für Gegenwartskunst),
Vernissage: 11. Januar, 17-19 Uhr (Living Museum Zürich) - ohne Anmeldung
Museum Haus Konstruktiv
Mitgliederführung
«The Body Within Abstraction»
Exklusiver Rundgang mit Annika Hossain durch die Ausstellung mit anschliessendem Apéro für unsere Mitglieder und alle, die es noch werden wollen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Kunsthalle Zürich
Rundgang durch die Ausstellungen von Ayo Akingbade und Caspar Heinemann mit Annina Herzer
Auf einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Ausstellungen und erhalten einen persönlichen Einblick.
Mit Annina Herzer, Kunsthistorikerin und Team-Mitglied Kunsthalle Zürich.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Ask and Talk
Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist ein lebendiger Ort der Begegnung und des wertschätzenden Austausches. Jeweils am letzten Samstag des Monats kannst Du mit unseren Live Speaker*innen direkt in der Ausstellung ins Gespräch kommen.
Hast Du Fragen zu den Werken, interessieren Dich Hintergrundinformationen zur Ausstellung oder möchtest Du Dich über Wege zu einer solidarischen Gesellschaft austauschen? Das Fachwissen unserer engagierten Live Speaker*innen macht Deinen Besuch informativ und interaktiv. Wir freuen uns auf Dein Kommen!
- Auf Deutsch / Englisch
- Geeignet für Kinder (in Begleitung von Erwachsenen)
- Keine Anmeldung erforderlich
- Freies Kommen und Gehen
- kostenloses Angebot
Museum Haus Konstruktiv
Rundgang «Gemeinsam anders»
Bei diesem Projekt machen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Rundgänge durch das Museum.
Sie erleben Kunst auf eigene Weise.
Der Rundgang ist für alle. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen.
Dieser kostet normal 18 Franken. Mit IV-Ausweis oder AHV-Ausweis gilt der reduzierte Preis von 12 Franken.
Für erforderliche Begleitpersonen ist der Eintritt ins Museum frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Museum Haus Konstruktiv
Öffentliche Führung
«The Body Within Abstraction»
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum entdeckt die vielfältige Ideenwelt der Künstler:innen, erhält Hintergrundinformationen und kann den Blick auf die moderne und zeitgenössische Kunst schulen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Museum Haus Konstruktiv
SonntagsAtelier
Workshop für Familien / Slot 1
Slot 1: 13 bis 14.15 Uhr
Das SonntagsAtelier lädt Familien ein, Kunst spielerisch zu entdecken und gemeinsam kreativ zu werden. Kinder und Erwachsene können gemeinsam mit kleinen Spielen und kreativen Impulsen die Themen der Ausstellung erkunden.
Die Plätze im Atelier sind begrenzt. Eine Voranmeldung ist nicht möglich. Tickets sind am Veranstaltungstag am Empfang erhältlich. Wir empfehlen daher, frühzeitig zu kommen, damit Sie sich Ihren Platz sichern können.
Um allen Gästen einen ruhigen und entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, bitten wir Sie, unsere Hausordnung zu beachten.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Offenes Atelier: Gemeinsam Klangwelten erleben
14 – 14.30 Uhr: Interaktiver Familienrundgang durch die Ausstellung
Treffpunkt: Empfangsraum Museum
Ab 14.30 Uhr: Workshop im Kunstvermittlungsatelier, UG
Freies Kommen und Gehen
Liebe Familien, liebe Kinder und Begleitpersonen, heute öffnen wir unser Museum samt Atelier ganz besonders für euch! Um 14 Uhr gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise durch die Ausstellung Canción de Amor der Künstlerin Nicole L'Huillier. Hier gibt es viel zu hören, zu beobachten und auszuprobieren, denn die farbenfrohen Klanginstallationen werden erst durch die Mitwirkung der Besucher*innen lebendig.
Ab 14.30 Uhr werden wir im offenen Atelier kreativ: Aus mitgebrachtem Recyclingmaterial wie leeren Dosen, Kartons oder Plastikbechern gestalten wir mit Farben, Kieselsteinen und anderen Materialien unsere eigenen fantasievollen Klangobjekte zum Rasseln, Trommeln und Klingen. Dazu gibt es einen feinen Nachmittagssnack. Wir freuen uns auf einen fröhlichen Nachmittag mit Euch!
Bitte Mitbringen: Saubere Joghurtbecher, Hüttenkäsebecher, Blechdosen oder WC-Papierrollen
Mit Cynthia Gavranic, Leitung Kunstvermittlung, Aina Aliotta und Flavia Trachsler, Kunstvermittler*innen
- Auf Deutsch und Englisch
- Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
- Freies Kommen und Gehen
- Kinder bitte nur in Begleitung von Erwachsenen
- Ideales Alter der Kinder: 3 bis 10 Jahre
- Kostenlose Veranstaltung
Museum Haus Konstruktiv
SonntagsAtelier
Workshop für Familien / Slot 2
Slot 2: 14.30 bis 16 Uhr
Das SonntagsAtelier lädt Familien ein, Kunst spielerisch zu entdecken und gemeinsam kreativ zu werden. Kinder und Erwachsene können gemeinsam mit kleinen Spielen und kreativen Impulsen die Themen der Ausstellung erkunden.
Die Plätze im Atelier sind begrenzt. Eine Voranmeldung ist nicht möglich. Tickets sind am Veranstaltungstag am Empfang erhältlich. Wir empfehlen daher, frühzeitig zu kommen, damit Sie sich Ihren Platz sichern können.
Um allen Gästen einen ruhigen und entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, bitten wir Sie, unsere Hausordnung zu beachten.
Museum Haus Konstruktiv
Öffentliche Führung
«The Body Within Abstraction»
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum entdeckt die vielfältige Ideenwelt der Künstler:innen, erhält Hintergrundinformationen und kann den Blick auf die moderne und zeitgenössische Kunst schulen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Kunsthalle Zürich
Rundgang durch die Ausstellungen von Ayo Akingbade und Caspar Heinemann mit Michael Zimmermann
Auf einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Ausstellungen und erhalten einen persönlichen Einblick.
Mit Michael Zimmermann, Ausstellungsmanager Kunsthalle Zürich.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Choir Workshop: Earworms for the Rich to Fall in Love With Getting Poor
Ort: In der Ausstellung
Chor-Workshop mit Nicole L’Huillier und Ingo Niermann
Wie erreicht man jemanden, der aufgehört hat zuzuhören? Viele antikapitalistische Protestformen setzen auf Lautstärke, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Doch laute Parolen verändern selten Einstellungen oder Haltungen. Dieser Workshop verfolgt einen anderen Ansatz: Ausgehend von Stimme, Schwingung und kollektiver klanglicher Präsenz wird ein sirenenartiger Chor entwickelt und erprobt. Die einprägsame Gesänge, die später vor Villen, Yachten, Casinos, Luxushotels sowie exklusiven Clubs und Geschäften aufgeführt werden können, dazu anregen sollen, Veränderungen anzustoßen und Wohlhabende zum Teilen zu bewegen. Ausgangspunkt des Workshops ist Ingo Niermanns Videoarbeit Positive Terror – 7 Tutorials.
Nach grundlegenden Gesangsübungen werden die Teilnehmenden gemeinsam beispielhafte Gesänge entwickeln, arrangieren und aufführen.
In diesem Zusammenhang wird Nicole L’Huilliers kommende Ausstellung Canción de Amor zu einem Labor der Einstimmung: einer durch Berührung, Stimme und Bewegung aktivierten Architektur, die individuelle Gesten in eine gemeinsame, sich ständig wandelnde Klangkomposition verwandelt. Die Ausstellung dient als Raum, um kollektives Zuhören und Resonanz zu erproben und bildet den Rahmen für das zweite Treffen des Chors. Das erste Treffen findet am 13.9. in der Shedhalle Zürich statt.
Der Chor-Workshop ist Teil einer Kooperation zwischen der Shedhalle Zürich und dem Migros Museum für Gegenwartskunst.
Nicole L’Huillier (*1985 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in Berlin) ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Ihre Arbeiten umfassen Installationen, Klang- und Vibrationsskulpturen, Performances und experimentelle Kompositionen. Sie studierte Architektur an der Universidad de Chile und promovierte 2022 am MIT Media Lab. Zu ihren Auszeichnungen zählen der MIT Harold and Arlene Schnitzer Prize in the Visual Arts sowie ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Ihre Werke wurden international präsentiert, unter anderem auf der Biennale di Venezia (2024), der Ljubljana Biennale of Graphic Arts (2025), der Bienal do Mercosul (2025), in der Kunsthalle Bern und im Ming Contemporary Art Museum in Shanghai. Sie forscht und lehrt am Departement Architektur der ETH Zürich.
Ingo Niermann ist Schriftsteller und Künstler und lebt in Basel. Seine Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von Literatur, spekulativem Schreiben, Kunst sowie sozialem und politischem Denken. Er ist Herausgeber der bei Sternberg Press erscheinenden Solution Series und Autor zahlreicher Bücher, darunter Umbauland, Complete Love, Mare Amoris und The Monadic Age. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei der documenta, der Berlin Biennale, der Istanbul Biennale sowie im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe präsentiert. Darüber hinaus initiierte Niermann das Projekt Army of Love, das sich mit der Umverteilung von sinnlicher Liebe und Intimität auseinandersetzt. Er lehrt am Institut Kunst Gender Natur der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
Sprache Englisch
Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei
Migros Museum für Gegenwartskunst
Zine Launch: Tamilische Gegenarchive in der Schweiz – mit Edhiroli
Gemeinsam mit dem Kollektiv Edhiroli laden wir herzlich zur Präsentation des Zines «Tamilische Gegenarchive in der Schweiz» ein. Die vom Kollektiv herausgegebene Publikation versammelt tamilisch-schweizerische Perspektiven und eröffnet einen Austausch über Archive und kollektive Praxis.
Es knüpft an die Geschichte der Zine-Praxis in der tamilischen Diaspora an: Als selbstorganisierte Formen des Archivierens, Publizierens und Weitergebens von Wissen machen Zines persönliche und kollektive Erinnerungen sichtbar. Als Gegenarchive ermöglichen sie Selbstermächtigung und Widerstand gegen Fremdzuschreibungen.
Das Zine entstand im Nachgang der Veranstaltung «Tamilische Gegenarchive», die am 30. April im Rahmen der Ausstellung «Disobedience Archive (Canopy for Broken Time)» im Dialog mit Raqs Media Collective im Museum stattfand. Es hält die Beiträge des Abends fest und führt die begonnenen Gespräche weiter. Dabei verbindet es persönliche und kollektive Perspektiven mit Fragen nach aktivistischer und kultureller Praxis und stellt sie in einen grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang.
Neben dem eigenen Zine werden weitere Publikationen aus persönlichen und kollektiven Archiven vorgestellt und gemeinsam mit dem Publikum betrachtet und diskutiert. Die Veranstaltung lädt dazu ein, tamilisch-diasporische Archivpraktiken in der Schweiz kennenzulernen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie sie Erinnerungen bewahren, neue Perspektiven sichtbar machen und Räume für gemeinsames Handeln eröffnen.
Edhiroli fördert als Kollektiv und neu gegründeter Verein Kunst- und Forschungsprojekte von und über tamilisch-schweizerische Akteur*innen und macht ihre Perspektiven sichtbar. Der Name setzt sich aus den tamilischen Wörtern «Edhir» [ētir] für «Gegen» und «Oli» [oli] für «Klang» zusammen. Die tamilische Sprache kennt drei verschiedene l-Laute: ல [l], ள [ḷ] und ழ [ḻ]. Je nach Laut erhält der Name eine andere Bedeutung: [ētiroli] steht für «Gegenklang», [ētiroḷi] für «Gegenlicht» und [ētiroḻi] für «Entgegenwirken». Dieses Spiel mit Klang und Bedeutung versinnbildlicht das Anliegen des Kollektivs, innerhalb von weiss dominierten, rassistisch geprägten und von Machtverhältnissen durchdrungenen Institutionen Gegenräume zu schaffen – sogenannte Third Spaces für Austausch, Selbstbestimmung und kollektive Praxis.
Awareness: Dieser Abend ist ein Raum des Zuhörens, der Reflexion und des respektvollen Austauschs. Das Publikum wird eingeladen, aufmerksam und sensibel auf die Gespräche zu reagieren und Fragen als offene Resonanz zu formulieren. Die Verantwortung für den respektvollen Umgang liegt bei allen Anwesenden. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass dieser Raum sicher, aufmerksam und wertschätzend bleibt.
- Sprache: Deutsch, Tamil (ஜெர்மன், தமிழ்)
- Bestuhlte Veranstaltung (Stühle mit Lehne und Sitzpolster)
- Helles direktes Licht.
- Barrierefrei zugänglich (Lift)
- Keine Anmeldung erforderlich ( முன்பதிவு தேவையில்லை)
- Kostenlose Veranstaltung (இலவச நிகழ்ச்சி)
Museum Haus Konstruktiv
Öffentliche Führung
«The Body Within Abstraction»
Das Museum Haus Konstruktiv bietet regelmässig öffentliche Führungen an. Das Publikum entdeckt die vielfältige Ideenwelt der Künstler:innen, erhält Hintergrundinformationen und kann den Blick auf die moderne und zeitgenössische Kunst schulen.
Erhalten Sie vertiefte Einblicke in die Ausstellung «The Body Within Abstraction» mit Werken von Heidi Bucher, Eva Fàbregas, Kimsooja, Dóra Maurer, Bruce Nauman, Steven Parrino, Chiharu Shiota und Franz West.
Museum Haus Konstruktiv
SonntagsAtelier
Workshop für Familien / Slot 1
Slot 1: 13 bis 14.15 Uhr
Das SonntagsAtelier lädt Familien ein, Kunst spielerisch zu entdecken und gemeinsam kreativ zu werden. Kinder und Erwachsene können gemeinsam mit kleinen Spielen und kreativen Impulsen die Themen der Ausstellung erkunden.
Die Plätze im Atelier sind begrenzt. Eine Voranmeldung ist nicht möglich. Tickets sind am Veranstaltungstag am Empfang erhältlich. Wir empfehlen daher, frühzeitig zu kommen, damit Sie sich Ihren Platz sichern können.
Um allen Gästen einen ruhigen und entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, bitten wir Sie, unsere Hausordnung zu beachten.
Museum Haus Konstruktiv
SonntagsAtelier
Workshop für Familien / Slot 2
Slot 2: 14.30 bis 16 Uhr
Das SonntagsAtelier lädt Familien ein, Kunst spielerisch zu entdecken und gemeinsam kreativ zu werden. Kinder und Erwachsene können gemeinsam mit kleinen Spielen und kreativen Impulsen die Themen der Ausstellung erkunden.
Die Plätze im Atelier sind begrenzt. Eine Voranmeldung ist nicht möglich. Tickets sind am Veranstaltungstag am Empfang erhältlich. Wir empfehlen daher, frühzeitig zu kommen, damit Sie sich Ihren Platz sichern können.
Um allen Gästen einen ruhigen und entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, bitten wir Sie, unsere Hausordnung zu beachten.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Kuratorischer Rundgang zu She-Devils on Wheels Angels on Heels mit Gebärdensprache Übersetzung
Ort: Im Museum
Sprache: Deutsch, der Rundgang wird mit Gebärdensprache übersetzt (Deutschschweizerische Gebärdensprache (DSGS) von diplomierten Gebärdensprach-Dolmetscher*innen)
Der kuratorische Rundgang mit der Kuratorin Nadia Schneider Willen bietet Besuchenden die Gelegenheit Konzeption und Entstehung der Ausstellung sowie Hintergründe zu den Kunstwerken näher kennenzulernen und Fragen an die Ausstellungsmacher*innen zu stellen. Der Rundgang findet in deutscher Sprache statt.
- Diese Veranstaltung ist kostenlos.
- Keine Anmeldung erforderlich.
Kunsthalle Zürich
Rundgang durch die Ausstellungen von Ayo Akingbade und Caspar Heinemann mit Michael Zimmermann
Auf einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Ausstellungen und erhalten einen persönlichen Einblick.
Mit Michael Zimmermann, Ausstellungsmanager Kunsthalle Zürich.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Art and Healing Workshop mit Living Museum Zürich
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich: Google Maps
Treffpunkt: Migros Museum für Gegenwartskunst: Vor dem Museumseingang im EG des Gebäudeinneren (beim Schild)
Die kollaborativ gestaltete Art and Healing-Workshopserie mit dem Living Museum Zürich findet seit 2023 regelmässig im Migros Museum für Gegenwartskunst oder im Living Museum Zürich statt. Die Workshops schaffen einen Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung oder Mental Health Thematiken.
In dieser offenen, co-kreativen Umgebung beschäftigen wir uns im Herbst mit dem Thema «Resonanz und Resilienz». Inspiriert werden wir von der Ausstellung Canción de Amorder Künstlerin Nicole L'Huillier im Migros Museum. Ihre Sound-Installationen entfalten sich erst durch die Aktivierung des Publikums. So entsteht ein Raum, in dem Klang und Körper miteinander in Resonanz treten und neue Formen des Miteinanders erfahrbar werden. Im Atelier arbeiten wir mit Farbe, Papier Textilien oder Natur- und Alltagsmaterialien. Die Workshops fördern Begegnung, Solidarität, künstlerische Auseinandersetzung in der Gruppe und die Stärkung persönlicher Ressourcen.
Zum Abschluss der Workshopserie werden die entstandenen Arbeiten im Rahmen einer Vernissage im Living Museum Zürich öffentlich präsentiert.
Medizinischer Haftungsausschluss (Disclaimer): Die Art and Healing Workshops sind ein ressourcenorientierter Begegnungsraum und keine psychotherapeutische Behandlung. Bei einer akuten psychischen Krise oder bei Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte umgehend an den Sanitätsnotruf 144 oder an eine psychiatrische Notfallstelle.
Mit Cynthia Gavranic, Leitung Vermittlung und Kunsttherapeutin i.A. Migros Museum für Gegenwartskunst, Marlise Vogel, Kunsttherapeutin ED, Vorständin Living Museum Zürich und Tanya Weiss, Kunsttherapeutin Living Museum
Auf Deutsch und Englisch
Für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren
Die Daten können als Serie oder einzeln gebucht werden
Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Beginn an kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
Die Teilnehmer*innenanzahl beträgt max. 15 Personen
Kostenlose Teilnahme
Folgedaten und –orte:
Workshop: 14. Dezember (Migros Museum für Gegenwartskunst),
Vernissage: 11. Januar, 17-19 Uhr (Living Museum Zürich) - ohne Anmeldung
Migros Museum für Gegenwartskunst
Trauercafé – Gemeinsam über Trauer sprechen Kopie
Ort: Migros Museum für Gegenwartskunst, Kunstvermittlungsatelier
Treffpunkt: Museumseingang, EG
Das Trauercafé ist ein Gesprächsraum, um gemeinsam zu trauern und Erinnerungen auszutauschen. Abschiede begegnen uns im Leben immer wieder: Sei dies eine beendete Liebesbeziehung, eine in die Brüche gegangene Freundschaft, ein Todesfall oder eine Krankheit. Das Teilen dieser Erfahrungen schafft Verbindung und kann heilsam wirken.
Das Trauercafé zur Ausstellung Disobedience Archive (Canopy for Broken Time) geht auf die Themen der Ausstellung wie Verlust, Erinnerung und politische Trauer aber auch Gemeinschaft ein. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit der Trauerrednerin Jordis Fellmann besprechen wir, welche Gedanken und Gefühle die Ausstellung bei uns auslöst.
Danach tauschen wir uns im Kunstvermittlungsatelier bei Kaffee und Kuchen über unsere eigenen Erfahrungen aus. Gemeinsam der Trauerrednerin erproben wir Rituale, um Tod, Trauer und Verlust zu begegnen und selbstwirksam zu verarbeiten. Zum Abschluss versuchen wir, mit der Kunsttherapeutin aus verschiedenen Materialien, Papier und Farben der Trauer und unseren Gefühlen eine Gestalt zu verleihen.
Medizinischer Haftungsausschluss (Disclaimer): Das Trauercafé ist ein ressourcenorientierter Gesprächsraum und keine psychotherapeutische Behandlung. Wir sind keine eidgenössisch anerkannten Psychotherapeutinnen und verfügen über keine Bewilligung zur Ausübung eines Gesundheitsberufs: Bei einer akuten psychischen Krise oder bei Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte umgehend an den Sanitätsnotruf 144 oder an eine psychiatrische Notfallstelle.
- Mit Jordis Fellmann, zertifizierte Trauerrednerin und Kunstvermittlerin sowie Cynthia Gavranic, Kunstvermittlerin und Kunsttherapeutin
- Angebot auf Deutsch und Englisch
- Empfohlen für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren
- Anmeldung bitte bis 3 Tage vor der Veranstaltung an kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
- Die Teilnehmer*innenanzahl beträgt 15 Personen – Kostenlose Teilnahme
Kunsthalle Zürich
Rundgang durch die Ausstellungen von Ayo Akingbade und Caspar Heinemann mit Annina Herzer
Auf einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Ausstellungen und erhalten einen persönlichen Einblick.
Mit Annina Herzer, Kunsthistorikerin und Team-Mitglied Kunsthalle Zürich.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Collection Insights: “She-Devils on Wheels – Headquaters” mit Francisca Silva e Sousa (Englisch)
Ort: In der Ausstellung
Wenn Installationen sich verändern können - Die Erhaltung von "She-Devils on Wheels
Was sind die grössten Herausforderungen in der Erhaltung von installativen Kunstwerken? Im Gegensatz zu anderen Kunstformen können sich Installationen von Ausstellung zu Ausstellung verändern und sich dem Ausstellungsraum, einem kuratorischen Konzept oder dem Zeitgeist anpassen. Variabilität kann ein beabsichtigter Aspekt eines Kunstwerks sein, insbesondere bei Installationen, sie kann aber auch aus konservatorischen Massnahmen resultieren.
Welchen Einfluss haben Künstler:innen auf die Form, welches ihre Werke bei einer Reinstallation in einer neuen Umgebung annehmen? Wie lassen sich Werke inmitten dieser Veränderungen bewahren? Welche Elemente eines Werks bleiben unverändert, und welche lassen sich verändern
Diesen Fragen werden wir anhand zweier Werke von Sylvie Fleury aus der Sammlung des Museums nachgehen.
- Sprache Englisch
- Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
- Keine Anmeldung erforderlich
- Eintritt frei
Migros Museum für Gegenwartskunst
Öffentlicher Rundgang durch die Ausstellung
- Ort: Im Museum
- Sprache: Deutsch
Der Rundgang gibt einen vielfältigen Einblick in die aktuelle Ausstellung.
- Diese Veranstaltung ist kostenlos.
- Keine Anmeldung erforderlich.
Rundgänge finden in der Regel immer am ersten Donnerstag und Samstag des Monats statt.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Öffentlicher Rundgang durch die Ausstellung
Ort: Im Museum
Sprache: Deutsch
Der Rundgang gibt einen vielfältigen Einblick in die aktuelle Ausstellung.
Diese Veranstaltung ist kostenlos.
Keine Anmeldung erforderlich.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Artist Conversation mit Nicole L’Huillier und Nina Emge – on Listening
Ort: In der Ausstellung
Ausgehend von der Ausstellung Canción de Amor tritt die Künstlerin Nicole L’Huillier mit der Künstlerin Nina Emge ins Gespräch. Moderiert wird die Veranstaltung von der Kuratorin Yasmin Naderi Afschar.
Verbunden durch einen langjährigen künstlerischen Austausch und eine enge Freundschaft reflektieren die beiden Künstlerinnen über ihre gemeinsamen Interessen an Klang, Hören, Resonanz und kollektiven Erfahrungsformen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen ihre künstlerischen Praktiken sowie Fragen nach Schwingung, Verkörperung, Technologie und alternativen Formen der Wahrnehmung und Verbundenheit.
Im Dialog zweier Künstlerinnen, deren Arbeiten sich intensiv mit Klang und dem Akt des Hörens auseinandersetzen, wird untersucht, wie künstlerische Prozesse unser Verständnis von Umwelten, Beziehungen und Kommunikationsformen erweitern können. Gemeinsam diskutieren L’Huillier und Emge das Zuhören als kreative und politische Praxis sowie die Frage, wie künstlerische Arbeiten Räume für Begegnung, Resonanz und Transformation schaffen können.
Nicole L’Huillier (*1985 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in Berlin) ist eine transdisziplinäre Künstlerin und Forscherin an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Ihre Arbeiten umfassen Installationen, Klang- und Vibrationsskulpturen, Performances und experimentelle Kompositionen. Sie studierte Architektur an der Universidad de Chile und promovierte 2022 am MIT Media Lab. Zu ihren Auszeichnungen zählen der MIT Harold and Arlene Schnitzer Prize in the Visual Arts sowie ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Ihre Werke wurden international präsentiert, unter anderem auf der Biennale di Venezia (2024), der Ljubljana Biennale of Graphic Arts (2025), der Bienal do Mercosul (2025), in der Kunsthalle Bern und im Ming Contemporary Art Museum in Shanghai. Sie forscht und lehrt am Departement Architektur der ETH Zürich.
Nina Emge (*1995 in Zürich) ist eine in Zürich und Berlin lebende Künstlerin. In ihrer Arbeit untersucht sie die sozialen Dimensionen von Klang, Stimme, Stille und Zuhören. Mittels Installationen, Zeichnungen sowie forschungs- und archivbasierten Prozessen widmet sie sich Fragen kollektiver Arbeitsweisen, der Dezentralisierung und alternativen Formen der Wissensproduktion.
Emge ist Mitglied der Transnational Sound Initiative. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Kunsthalle Zürich, der Kunsthalle Bern, dem Istituto Svizzero, der Shedhalle Zürich sowie der Halle für Kunst Lüneburg gezeigt.
Sprache Englisch
Barrierefreier Zugang (Lift vorhanden)
Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei
Migros Museum für Gegenwartskunst
Resonance Journey: Voice, Body and Artworks
Ort: Ausstellungsräume
Treffpunkt: Museumseingang, EG
Die Workshop-Reihe "Resonance-Journey" schafft zu jeder Ausstellung körperorientierte Erfahrungen und Zugänge zur Kunst in den Museumsräumen.
Welche Stimmen, Melodien oder Klänge passen zu den Kunstwerken? Welche Körperbewegungen oder Gefühle rufen sie hervor? Ausgehend von den Ausstellungsthemen gehen wir gemeinsam in Resonanz mit der Kunst, unserer Stimme und unserem Körper. Kommt mit auf diese spannende Reise!
In der Ausstellung Nicole L'Huillier Cancion de Amor entfalten sich die soundbasierten Installationen erst durch die Aktivierung des Publikums, sie passen perfekt zum Resonance Journey-Workshop. Der Künstler Mario Espinoza wird vielfältige Stimm- und Bewegungsübungen anleiten, während die Kunstvermittlerin Cynthia Gavranic Informationen zu ausgewählten Werken vermittelt.
Workshop kuratiert und geleitet von Mario Espinoza (Künstler und Kunstvermittler), mit Cynthia Gavranic (Leitung Kunstvermittlung).
Auf Englisch und Deutsch
Empfohlen ab 16 Jahren.
Anmeldung: Bis 3 Tage vor dem Workshop unter: kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
Teilnehmerzahl: Maximal 12 Personen
Kostenlose Veranstaltung
Offen für alle, unabhängig von Gesangserfahrung
Migros Museum für Gegenwartskunst
Resonance Journey: Voice, Body and Artworks
Ort: Ausstellungsräume
Treffpunkt: Museumseingang, EG
Die Workshop-Reihe "Resonance-Journey" schafft zu jeder Ausstellung körperorientierte Erfahrungen und Zugänge zur Kunst in den Museumsräumen.
Welche Stimmen, Melodien oder Klänge passen zu den Kunstwerken? Welche Körperbewegungen oder Gefühle rufen sie hervor? Ausgehend von den Ausstellungsthemen gehen wir gemeinsam in Resonanz mit der Kunst, unserer Stimme und unserem Körper. Kommt mit auf diese spannende Reise!
In der Ausstellung Nicole L'Huillier Cancion de Amor entfalten sich die soundbasierten Installationen erst durch die Aktivierung des Publikums, sie passen perfekt zum Resonance Journey-Workshop. Der Künstler Mario Espinoza wird vielfältige Stimm- und Bewegungsübungen anleiten, während die Kunstvermittlerin Cynthia Gavranic Informationen zu ausgewählten Werken vermittelt.
Workshop kuratiert und geleitet von Mario Espinoza (Künstler und Kunstvermittler), mit Cynthia Gavranic (Leitung Kunstvermittlung).
Auf Englisch und Deutsch
Empfohlen ab 16 Jahren.
Anmeldung: Bis 3 Tage vor dem Workshop unter: kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
Teilnehmerzahl: Maximal 12 Personen
Kostenlose Veranstaltung
Offen für alle, unabhängig von Gesangserfahrung
Kunsthalle Zürich
Sterne-Siebdruck und Stick-Workshop mit Ausstellungsrundgang
Papierwebe-Workshop mit Ausstellungsrundgang.
Egal ob mit der Familie, mit Freund:innen oder alleine – unsere «Nachmittage für alle» bieten die Möglichkeit, die Ausstellungen auf spielerische Weise zu entdecken. Verständlich für Neugierige ab vier Jahren stellen wir euch Ayo Akingbade und Caspar Heinemanns Kunstwerke und Arbeitsweisen vor. Gemeinsam tauschen wir Eindrücke aus und setzen diese im Studio gestalterisch um.
-
Für alle ab 4 Jahren (Kinder bis und mit 16 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitung).
-
Anmeldung an: fuelscher@kunsthallezurich.ch
-
Kosten: CHF 16 pro erwachsene Person inklusive Eintritt, Kinder kostenlos
Migros Museum für Gegenwartskunst
Kuratorischer Rundgang zu Canción de Amor
Ort: Im Museum
Sprache: Deutsch, der Rundgang wird mit Gebärdensprache übersetzt (Deutschschweizerische Gebärdensprache (DSGS) von diplomierten Gebärdensprach-Dolmetscher*innen)
Der kuratorische Rundgang mit der Kuratorin Yasmin Naderi Afschar bietet Besuchenden die Gelegenheit Konzeption und Entstehung der Ausstellung sowie Hintergründe zu den Kunstwerken näher kennenzulernen und Fragen an die Ausstellungsmacher*innen zu stellen. Der Rundgang findet in deutscher Sprache statt.
Diese Veranstaltung ist kostenlos.
Keine Anmeldung erforderlich
Migros Museum für Gegenwartskunst
Art and Healing Workshop mit Living Museum Zürich
Migros Museum für Gegenwartskunst, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich: Google Maps
Treffpunkt: Migros Museum für Gegenwartskunst: Vor dem Museumseingang im EG des Gebäudeinneren (beim Schild)
Die kollaborativ gestaltete Art and Healing-Workshopserie mit dem Living Museum Zürich findet seit 2023 regelmässig im Migros Museum für Gegenwartskunst oder im Living Museum Zürich statt. Die Workshops schaffen einen Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung oder Mental Health Thematiken.
In dieser offenen, co-kreativen Umgebung beschäftigen wir uns im Herbst mit dem Thema «Resonanz und Resilienz». Inspiriert werden wir von der Ausstellung Canción de Amorder Künstlerin Nicole L'Huillier im Migros Museum. Ihre Sound-Installationen entfalten sich erst durch die Aktivierung des Publikums. So entsteht ein Raum, in dem Klang und Körper miteinander in Resonanz treten und neue Formen des Miteinanders erfahrbar werden. Im Atelier arbeiten wir mit Farbe, Papier Textilien oder Natur- und Alltagsmaterialien. Die Workshops fördern Begegnung, Solidarität, künstlerische Auseinandersetzung in der Gruppe und die Stärkung persönlicher Ressourcen.
Zum Abschluss der Workshopserie werden die entstandenen Arbeiten im Rahmen einer Vernissage im Living Museum Zürich öffentlich präsentiert.
Medizinischer Haftungsausschluss (Disclaimer): Die Art and Healing Workshops sind ein ressourcenorientierter Begegnungsraum und keine psychotherapeutische Behandlung. Bei einer akuten psychischen Krise oder bei Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte umgehend an den Sanitätsnotruf 144 oder an eine psychiatrische Notfallstelle.
Mit Cynthia Gavranic, Leitung Vermittlung und Kunsttherapeutin i.A. Migros Museum für Gegenwartskunst, Marlise Vogel, Kunsttherapeutin ED, Vorständin Living Museum Zürich und Tanya Weiss, Kunsttherapeutin Living Museum
Auf Deutsch und Englisch
Für Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren
Die Daten können als Serie oder einzeln gebucht werden
Anmeldung bitte bis 3 Tage vor Beginn an kunstvermittlung@migrosmuseum.ch
Die Teilnehmer*innenanzahl beträgt max. 15 Personen
Kostenlose Teilnahme
Folgedaten und –orte:
Vernissage: 11. Januar, 17-19 Uhr (Living Museum Zürich) - ohne Anmeldung
Kunsthalle Zürich
Rundgang durch die Ausstellungen von Ayo Akingbade und Caspar Heinemann mit Fanny Hauser, Direktorin Kunsthalle Zürich
Auf einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Ausstellungen und erhalten einen persönlichen Einblick.
Mit Fanny Hauser, Direktorin und Kuratorin der Kunsthalle Zürich.
Kunsthalle Zürich
Ausstellungsrundgang bei Nacht
Ausstellungsrundgang bei Nacht!
Egal ob mit der Familie, mit Freund:innen oder alleine – unsere «Veranstaltungen für alle» bieten die Möglichkeit, die Ausstellungen auf spielerische Weise zu entdecken. Verständlich für Neugierige ab vier Jahren stellen wir euch Ayo Akingbade und Caspar Heinemanns Kunstwerke und Arbeitsweisen vor. Gemeinsam tauschen wir Eindrücke aus und setzen diese im Studio gestalterisch um.
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Für alle ab 4 Jahren (Kinder bis und mit 16 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitung).
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Anmeldung an: fuelscher@kunsthallezurich.ch
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Kosten: CHF 16 pro erwachsene Person inklusive Eintritt, Kinder kostenlos
Migros Museum für Gegenwartskunst
Offenes Atelier: Gemeinsam Klangwelten erleben
14 – 14.30 Uhr: Interaktiver Familienrundgang durch die Ausstellung
Treffpunkt: Empfangsraum Museum
Ab 14.30 Uhr: Workshop im Kunstvermittlungsatelier, UG
Freies Kommen und Gehen
Liebe Familien, liebe Kinder und Begleitpersonen, heute öffnen wir unser Museum samt Atelier ganz besonders für euch! Um 14 Uhr gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise durch die Ausstellung Canción de Amor der Künstlerin Nicole L'Huillier. Hier gibt es viel zu hören, zu beobachten und auszuprobieren, denn die farbenfrohen Klanginstallationen werden erst durch die Mitwirkung der Besucher*innen lebendig.
Ab 14.30 Uhr werden wir im offenen Atelier kreativ: Aus mitgebrachtem Recyclingmaterial wie leeren Dosen, Kartons oder Plastikbechern gestalten wir mit Farben, Kieselsteinen und anderen Materialien unsere eigenen fantasievollen Klangobjekte zum Rasseln, Trommeln und Klingen. Dazu gibt es einen feinen Nachmittagssnack. Wir freuen uns auf einen fröhlichen Nachmittag mit Euch!
Bitte Mitbringen: Saubere Joghurtbecher, Hüttenkäsebecher, Blechdosen oder WC-Papierrollen
Mit Cynthia Gavranic, Leitung Kunstvermittlung, Aina Aliotta und Flavia Trachsler, Kunstvermittler*innen
- Auf Deutsch und Englisch
- Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
- Freies Kommen und Gehen
- Kinder bitte nur in Begleitung von Erwachsenen
- Ideales Alter der Kinder: 3 bis 10 Jahre
- Kostenlose Veranstaltung
Kunsthalle Zürich
Rundgang durch die Ausstellungen von Ayo Akingbade und Caspar Heinemann mit Fanny Hauser, Direktorin Kunsthalle Zürich
Auf einem Rundgang erfahren Sie mehr über die Ausstellungen und erhalten einen persönlichen Einblick.
Mit Fanny Hauser, Direktorin und Kuratorin der Kunsthalle Zürich.
Migros Museum für Gegenwartskunst
Vernissage mit Werken der Art and Healing Workshops mit Living Museum Zürich
Ort: Living Museum Zürich am neuen Standort, Am Guggenberg 8, 8053 Zürich
Zum Abschluss der kollaborativ gestalteten Art and Healing-Workshopserie mit dem Living Museum Zürich werden die entstandenen Arbeiten an einer Vernissage öffentlich präsentiert.
Während der Workshopserie beschäftigten wir uns in einer offenen, kreativen Umgebung mit dem Thema «Resonanz und Resilienz». Inspiriert wurden wir von der Ausstellung Canción de Amorder Künstlerin Nicole L'Huillier
Öffentliches Angebot
Keine Anmeldung erforderlich
Kostenlose Teilnahme
Migros Museum für Gegenwartskunst
Ask and Talk
Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist ein lebendiger Ort der Begegnung und des wertschätzenden Austausches. Jeweils am letzten Samstag des Monats kannst Du mit unseren Live Speaker*innen direkt in der Ausstellung ins Gespräch kommen.
Hast Du Fragen zu den Werken, interessieren Dich Hintergrundinformationen zur Ausstellung oder möchtest Du Dich über Wege zu einer solidarischen Gesellschaft austauschen? Das Fachwissen unserer engagierten Live Speaker*innen macht Deinen Besuch informativ und interaktiv. Wir freuen uns auf Dein Kommen!
- Auf Deutsch / Englisch
- Geeignet für Kinder (in Begleitung von Erwachsenen)
- Keine Anmeldung erforderlich
- Freies Kommen und Gehen
- kostenloses Angebot