Über Uns
Wer sind wir
Die Löwenbräukunst
Das Löwenbräukunst-Areal in Zürich ist ein zentraler Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur. In den historischen Räumen der ehemaligen Brauerei vereinen sich heute bedeutende Institutionen, Museen und Galerien, die gemeinsam ein vielfältiges Programm präsentieren.
Zum Löwenbräukunst gehören das Museum Haus Konstruktiv, das sich der konkreten, konstruktiven und konzeptuellen Kunst widmet, sowie der Luma Westbau, der mit wechselnden Ausstellungen aktuelle Positionen der internationalen Kunstszene zeigt. Ebenfalls Teil des Löwenbräukunst ist das Migros Museum für Gegenwartskunst, das ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst ausstellt und sammelt. Die Kunsthalle Zürich präsentiert wegweisende Ausstellungen und fördert den Dialog über neue künstlerische Entwicklungen. Mit der renommierten Galerie Hauser & Wirth ist zudem ein bedeutender Akteur des internationalen Kunstmarkts vertreten. Ergänzt wird das Angebot durch die Edition VFO – Verein für Originalgrafik, die sich der Förderung und Verbreitung von originalgrafischen Arbeiten widmet.
Gemeinsam bilden diese Institutionen ein einzigartiges Kunstzentrum für Gegenwartskunst, das weit über Zürich hinausstrahlt und einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt leistet.
Geschichte des Kunstareals Löwenbräu

Entstehung Löwenbräukunst-Areal
In den über 100jährigen, ehemaligen Brauerei-Gebäuden auf dem Löwenbräu-Areal entstand 1996 im Sog des weltweit boomenden Kunstinteresses innert kürzester Zeit ein Zentrum für Gegenwartskunst, welches bald auch eine grosse internationale Ausstrahlung erwirkte. Die Kunsthalle Zürich, das neu entstandene Migros Museum für Gegenwartskunst, die Daros Collection und eine kleine Anzahl hochwertiger privater Galerien entschieden sich für das traditionsreiche Areal als ihren neuen Standort, womit der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt war.
Im Bestreben das Löwenbräu-Areal langfristig für die Kunst zu erhalten, hat der Gemeinderat im November 2005 einen privaten Gestaltungsplan mit gemischter Nutzung von Kultur-, Gewerbe-, Büro- und Wohnbauten beschlossen (Der Gestaltungsplan schreibt während 10 Jahren mindestens 4500 m2 kulturelle Nutzung vor). Da die bisherigen Mieter nur über befristete Mietverträge mit der Eigentümerin PSP verfügten, war der Kunstcluster auf dem Löwenbräu-Areal in seiner bisherigen Form auf lange Sicht gefährdet.

Engagement Stadt Zürich
Vor diesem Hintergrund suchten verschiedene Kunstinstitutionen im Februar 2005 das Gespräch mit der Stadt Zürich, um Ideen für ein nachhaltiges Projekt auf dem Löwenbräu-Kunstareal zu entwickeln und diesen Standort langfristig zu sichern. Nachdem diese Absicht von der gesamten Mieterschaft im Juni 2005 bekräftigt wurde, war der Startschuss für das Projekt zur Erhaltung des Löwenbräu-Kunstareals gefallen.
Im Januar 2007 fällte der Stadtrat nach umfangreichen Vorarbeiten den Grundsatzentscheid zur Erhaltung des Kunstclusters und erteilte einem städtischen Projektteam einen entsprechenden Auftrag. Nachdem das Projekt aufgrund der ausbrechenden Finanzkrise 2008 fast zu scheitern drohte, musste innert kürzester Zeit eine Trägerschaft gefunden werden. Anstelle der ursprünglichen Stockwerkeigentümergemeinschaft übernahm die neu gebildete «Löwenbräu-Kunst AG» - bestehend aus den beiden institutionellen Mietern Kunsthalle und Migros Museum (vertreten durch die Stiftung Kunsthalle Zürich und die Liegenschaften-Betrieb AG) und der Stadt Zürich - im Frühsommer 2012 das Grundstück und die Gebäude inkl. Teilerneuerung von der PSP. Die drei Aktionärinnen beteiligen sich im Umfang je eines Drittels am Aktienkapital von 27 Mio. Franken. Der Nutzungszweck der Löwenbräu-Kunst AG wurde als «Betrieb eines Zentrums für Kunst- und Kulturzwecke» in den Statuten festgeschrieben.
Mit der Renovation der historischen, zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeteile, der Errichtung des Neubaus West und der Aufstockung Kunsthalle wurden die Kunsträume bautechnisch auf einen zeitgemässen Standard gebracht und markant erweitert. Eine neue Halle mit grosszügigen Treppen und Liften erschliesst alle Ausstellungsbereiche in den Alt- und Neubauteilen und wird dadurch zum neuen Zentrum des Kunstkomplexes. Die Halle ist im Erdgeschoss sowohl von der Limmatstrasse als auch vom Hof über einen gedeckten Aussenbereich erschlossen, der neben der Anlieferung auch Ausstellungen und Festen dienen kann.
Die Neubauten verschränken sich als An- und Aufbauten mit dem Bestand zu einer neuen volumetrischen Einheit. Die historischen Bauten sind geprägt durch die farbigen Klinkersteine, Risalite, Fenstereinfassungen, Sockel- und Dachabschlüsse; die Neubauteile dagegen sind in hochweissem Beton gegossen, die Volumen präzise geschnitten und mit wenigen Fenstern versehen. An der Limmatstrasse setzt sich die geschlossene, weisse Fassadenfläche der Aufstockung in ihrer Abstraktheit von den stark strukturierten, historischen Fassaden ab und bietet sich als Oberfläche für künstlerische Interventionen an. Zudem verleiht die Aufstockung in ihrer Zeichenhaftigkeit dem Löwenbräukunst-Komplex im öffentlichen Raum neu eine starke Präsenz und gute Erkennbarkeit.
Zwei Jahre nach der Grundsteinlegung erwarb die Löwenbräu-Kunst AG im Juni 2012 den Arealteil von der PSP Properties AG und schloss mit allen Mietparteien neue Mietverträge über die vollständig renovierten Räumlichkeiten ab. Ende August 2012 konnten der Kunstbereich wieder den Mietern und der Öffentlichkeit übergeben werden.

Neupositionierung und Dachmarke
2018 positioniert sich das Löwenbräu-Kunst-Areal neu. Die Neupositionierung trägt den veränderten Rahmenbedingungen des Kunstmarktes und der Kunststadt Zürich Rechnung. Eine gemeinsame Dachmarke Löwenbräukunst, sowie architektonische Massnahmen stärken die Wahrnehmung des Areals. Um die Wahrnehmung des Gebäudekomplexes an der Limmatstrasse 268 und 270 zu stärken, wird als architektonische Massnahme ein zentraler Eingangsbereich mit Aufenthaltsmöglichkeiten und einem Gastronomieangebot geschaffen, und die Besucherführung im Inneren wird durch eine zusätzliche, barrierefreie Erschliessung aller Stockwerke und Eingänge verbessert.
Mit dem Einzug des Museum Haus Konstruktiv im Jahr 2025 etabliert sich das Löwenbräu-Kunst-Areal als einzigartiger Kunststandort mit Kunstinstitutionen höchster Qualität.
Aktuelle Institutionen:
Edition VFO – Hauser & Wirth – Kunsthalle Zürich – Luma Westbau – Migros Kulturprozent, Migros Engagement - Migros Museum für Gegenwartkunst – Museum Haus Konstruktiv
Gastronomie: Buonvicini AG als Betreiberin des LOI
Geschäftsstelle
Löwenbräu-Kunst AG, Oberdorfstrasse 2, 8024 Zurich
Post- und Rechnungsadresse
Löwenbräu-Kunst AG
Oberdorfstrasse 2
8024 Zurich
Art Center: (No postal address)
Löwenbräukunst
Limmatstrasse 268 + 270
8005 Zurich
Switzerland
info@lowenbraukunst.ch
Zahlen und Fakten
Löwenbräu-Kunst AG m. Sitz in Zürich, Aktienkapital 27 Mio. CHF
Aktionäre: Stadt Zürich, Stiftung Kunsthalle Zürich und Migros Beteiligungen AG mit je CHF 9 Mio.
Verwaltungsrat:
• Heymann Astrid, Präsidentin, Abgeordnete der Stadt Zürich
• Song Mira, Vizepräsidentin, Vertreterin der Migros
• Perritaz Murielle, Abgeordnete der Stadt Zürich
• Rajki Florian, Vertreter der Kunsthalle
• Reutter Mark, Vertreter der Kunsthalle
• Schrepfer Daniel, Vertreter der Migros
Geschäftsführung: Thomas Stocker, c/o immoclass AG, Oberdorfstrasse 2, 8024 Zürich
Leitung Kommunikation & Events: Jacqueline Uhlmann
Immobilienbewirtschaftung: immoclass AG, Oberdorfstrasse 2, 8024 Zürich
Facility-Management für die Liegenschaft: ISS AG
Aktuelle Mietparteien:
• Seit 2012: Kunsthalle Zürich, Hauser & Wirth AG, Manim AG, Migros Museum für Gegenwartskunst
• Seit 2019: Buonvicini AG, Migros Engagement, Migros Pionierfonds
• Seit 2022: Edition VFO
• Seit 2025: Haus Konstruktiv
Team & Contact
Jacqueline Uhlmann
Leitung Kommunikation & Event
jacqueline.uhlmann@lowenbraukunst.ch
Celine Altkorn
Digital Communications
celine.altkorn@lowenbraukunst.ch
Thomas Stocker
Geschäftsführung
Tel. +41 44 307 79 07
thomas.stocker@immoclass.ch
Löwenbräukunst
Limmatstrasse 268 + 270
8005 Zürich
Switzerland
info@lowenbraukunst.ch
Postal and billing Address:
Löwenbräu-Kunst AG
Oberdorfstrasse 2
8024 Zürich
Nachhaltigkeit Löwenbräukunst
Warum wir handeln müssen
Mit nachhaltigen Massnahmen will Löwenbräukunst einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation leisten. Im Mittelpunkt stehen ökologische Schwerpunkte sowie die verstärkte Nutzung und Belebung öffentlicher Räume.
Die gesamte Beleuchtungsanlage in den öffentlichen Bereichen des Löwenbräukunst-Areals wurde auf energiesparende LED-Technologie umgestellt.
Photovoltaikanlage auf dem Dach von Löwenbräukunst
(Energy Dashboard)
Die aktuelle Produktion (blau) zeigt den Strom, den wir mit den Solarpanels auf dem Dach selbst erzeugen. Davon wird der aktuelle Verbrauch (gelb) abgezogen; die resultierende Bilanz stellt entweder die Einspeisung (grün) ins EWZ-Netz oder den Bezug (−) aus dem EWZ-Netz (grün) dar.
Das Diagramm zeigt die letzten 24 Stunden und macht sichtbar, wann und wie viel Strom das Gebäude ins EWZ-Netz eingespeist hat (grüne Fläche über der Nulllinie) oder daraus bezogen hat (grüne Fläche unter der Nulllinie).
Die PV-Anlagen auf dem Dach können bei Sonnenschein bis max. 1.4 MWh pro Tag leisten und umfassen gesamthaft rund 1'300 m2 Fläche des Daches.
Ferner wurden bei der umfassenden Erneuerung im Jahre 2024/2025 die Dächer zusätzlich isoliert und mit extensiver Begrünung erneuert sowie eine äussere Beschattungsanlage für die historischen Glasfassade montiert.
Catering
Für das Catering setzt Löwenbräukunst auf regionale und biologische Lieferanten. Mit dem LOI bistro wird das gastronomische Angebot im Haus für Mitarbeitende und Besucher\:innen vollständig vegetarisch und vegan gestaltet.
Partner
Wo immer möglich arbeitet Löwenbräukunst mit Partnerunternehmen zusammen, die nachhaltige und faire Produktionsmethoden anwenden.
Löwenbräukunst ist Mitglied der Gallery Climate Coalition (GCC), einem internationalen Netzwerk von Kunstinstitutionen, das sich der Reduktion der ökologischen Auswirkungen der Branche verschrieben hat. Das Hauptziel der GCC ist es, die CO₂e-Emissionen des Sektors bis 2030 um mindestens 50 % zu senken und zugleich Zero Waste zu fördern.
Für unsere Löwenbräukunst-Biere arbeiten wir mit der lokalen Brauerei Erusbacher & Paul zusammen. Beim Bau ihrer neuen Brauerei wurde großer Wert auf ressourcenschonende Betriebsabläufe und energiesparende Maßnahmen gelegt. Als einer der Branchenführer füllt das Unternehmen über 99 % aller Biere in umweltfreundliche Mehrweggebinde ab.